Hallo zusammen,
wir haben ein altes Gebäude ohne Fundamente und aus groben Bruchsteinen. Ein Teil des EG ist in den Hang gebaut, so dass die dahinter liegenden Räume sehr, sehr feucht sind. Nun möchten wir im Zuge einer Obenflächenentwässerung die Maueraussenseite im Bereich des Erdreichs mit Lehm “abdichten”, also dampfdurchlässig verkleiden, um das Klima im Inneren zu regulieren.
Wer hat Erfahrung mit Lehmaussenputzen, bzw. mit Produkten, die auch an Aussenwänden angebracht werden können (in der Erde ist er ja schlagregengeschützt, oder?)?
Wir freuen uns auf Ratschläge!!
Ch. Blessing
Hallo Familie Blessing,
für den beschriebenen Fall empfiehlt sich eine partielle Drainage in dem betroffenen Bereich des Gebäudes, d.h. Entwässerung in Höhe Unterkante Mauerwerk in Sickerkies verlegt. Für den Verputz der im Erdreich befindlichen Bruchsteinmauern empfiehlt sich z.B. Trasskalk. (Ein Lehmputz würde bei dauerhafter Durchfeuchtung verflüssigen).
Ich hoffe, diese Hinweise sind Ihnen dienlich.
Viel Erfolg bei Ihrem Bauvorhaben!
Stephan Jörchel
Weimar
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