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Für den Innenputz wurde reiner Lehm aus dem BigBag auf unserer Baustelle vor Ort mit Flusssand, Stroh und Wasser (erste Lage) und nach dessen Austrocknung für die zweite Lage mit Quarzsand, rotem Sand und Wasser angemischt. Weil viele positive Argumente dafür sprachen, haben wir den Innenputz auch im Bad mit Lehm ausgeführt. Da wir sowieso nur an besonders kritischen Stellen Fliesen anbringen wollen, ist das Verputzen im Bad mit Lehm unseren Bedürfnissen sogar entgegen gekommen.
Wir haben auch den Bereich der Nasszelle, also direkt hinter der Dusche mit Lehm verputzt. Dass Fliesen und Fugen nie ganz dicht sind, dass Lehm immer „arbeitet“, das ist uns zum Zeitpunkt der Entscheidung, obwohl im Hinterkopf eigentlich bekannt, einfach nicht ins Bewusstsein gelangt. Doch anscheinend haben wir uns da jetzt selbst ein Problem initiiert. Trotz vieler Recherchen, auch im Internet, trotz Nachfragen bei Lehmbauern, haben wir den Eindruck, dass wir dieses Problem nicht zufriedenstellend lösen können.
Nun sind wir auf der Suche nach einer geeigneten Möglichkeit, den Bereich hinter der Dusche so herzurichten, dass tatsächlich geduscht werden kann ohne größere Komplikationen befürchten zu müssen. Alle Recherchen, die wir bislang angestellt haben,
hören sich für uns entweder nicht schlüssig genug an,
sind auf lange Sicht betrachtet nicht sicher genug oder
aus gesundheitlicher und baubiologischer Sicht betrachtet für uns schlicht und einfach nicht annehmbar.
Kann uns jemand weiterhelfen? Wir wären sehr erleichtert!
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Spangler
Liebe Frau Spangler,
für diesen Bereich des Bades mit direkter Spritzwasserbeanspruchung empfiehlt sich Tadelakt, ein spezieller, wasserabweisender aber diffusionsoffener Kalkputz, der auch von einigen Lehmbaufachbetrieben angeboten wird. Bei sachgerechter Ausführung finden Sie damit eine dauerhafte Lösung für Ihr Problem und auch eine gute Optik (ähnlich Mamor). Dieser Putz läßt sich auf den Lehmunterputz gut aufbringen nachdem Sie die Fliesen entfernt haben.
Nähere Informationen zum Produkt und Anwendung z.B unter:
http://www.kreidezeit.de/Produktinformationen/Tadelakt/Tadelakt.htm
Ich wünsche viel Erfolg damit!
Beste Grüße aus Weimar,
Stephan Jörchel
sehr geehrter Herr Jörchel,
ich halte ihren Tip mit dem Tadelakt für unseriös.
Vielleicht sollten Sie das von Ihnen empfohlene Verfahren bei sich zu Hause ausprobieren,
dann würden Sie so etwas nicht empfehlen .
Freundliche Grüsse
Stephan Fieth, Architekt aus Kreuzau bei Düren
Ich hatte das Prob auch schon mal (BZW hab es bald wieder)
Wenn der Putz fest ist, den Untergrund mit Tiefengrund behandeln, dann die Fließen mit Flexkleber aufbringen, die Fugen mit Flexfugenmasse ausführen… Das geht einwandfrei, einziger hacken ist das das Flexzeug teurer ist als normaler Kleber oder Fugenmasse…
Falls der Untergrund solala ist (aber das sollte er bei einem Neuen Putz nicht sein) alles Lose ab schaben, mit Gips o.ä. glätten und dann wie zuvor beschrieben arbeiten.
I
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