Firmenmitglied im Dachverband Lehm e.V.

denk mal

https://www.dachverband-lehm.de/mitglied/denk-mal

Profil

Name: Alexander Fenzke
Baujahr: 1973
Status: verheiratet, einen Sohn

Maurermeister 1997
Restaurator im Handwerk 2005

Ehrenpreis im Handwerk 2009
Innovationspreis im Handwerk 2010
Bundespreis im Handwerk 2010

Selbständig seit 2004 Ein-Mann-Betrieb Vorwiegend in der Denkmalpflege tätig Hauptbereich Fachwerk Naturbaustoffe für Mörtel – Stein – Holz – Farbe

Mit der Spezialisierung auf diese Baustoffe und den Arbeitstechniken, die mit diesen ausgeführt werden, konnte ich mich von dem auf dem Markt üblichen absetzen und decke heute mit einem breiten Tätigkeitsfeld und Aktionsradius diese Bereiche ab. Und auch die heutigen Vorgaben, Resourcen schonende, umweltbewußte und z.T. auch günstigere Alternativen werden so bei meinen Arbeiten ein- und umgesetzt.

Ein weiterer Grundsatz ist für mich das interdisziplinäre, gewerkübergreifende Handeln und Denken bei der Arbeit. Nur wer ohne Scheuklappen seine Arbeiten ausführt, kann ein Gesamtbild abliefern. Dieses Denken beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Arbeit am Bauwerk selbst, es sollte schon bei der Aus- und Weiterbildung beherzigt werden. Dies versuche ich auch bei meiner Tätigkeit als Referent in der Fortbildung weiter- zugeben und ergänze dies durch das Auftreten mit meinen Kollegen in verschiedenen Arbeitskreisen sowie in der Presse, auf Veranstaltungen, Messen und Märkten.

Mein Leitspruch:

DAS GERINGE BEDARF DA OFT MEHR DES SCHUTZES ALS DAS BEDEUTENDE

aus: Max Dvorák, Katechismus der Denkmalpflege

Deshalb sollte der Einsatz von althergebrachtem Wissen, Baustoffen und Handwerks-Techniken nicht am Objekt enden, unabhängig von seinem Schutzstatus. Auch jüngere und nicht Denkmalgeschützte Objekte können so wieder instandgesetzt und modernisiert , vor allem aber aufgewertet werden. Mit diesem Denken gründete ich 2004 meinen Betrieb und zeige dies mit dem Firmennamen auch nach außen hin. Mit der Ausbildung zum Restaurator im Handwerk ergänzte ich mein bis dahin erworbenes Wissen und lernte dabei auch die Grundsätze, welche z.B. in der Charta von Venedig festgesetzt sind, kennen.

Dazu gehören für mich heute vor allem die Grundregel ANAMNESE-DIAGNOSE-THERAPIE, und wie auch im Gesundheitswesen werden bei unseren Arbeiten wieder traditionelle „Heiltechniken und Medikamente“ (Restaurieren mit den passenden, altbekannten Baustoffen) anerkannt, gewünscht und ausgeführt. Nicht zu vergessen auch das Thema PROPHYLAXE, denn ohne die nötige Pflege und Wartung der alten Schätze können diese nicht erhalten bleiben.

Gerade mit den Baustoffen Kalk und Lehm bestätigt sich dieser Weg, und auch traditionelle Arbeiten haben heute, selbst im Neubau wieder ihre Stellung gefunden.

Leistungen

einfach mal anschauen:

http://www.swr.de/natuerlich/restaurierung-von-fachwerkhaeusern/-/id=100810/did=16269414/nid=100810/1tg56dj/index.html

https://www.youtube.com/watch?v=7CLz8Tx7zgo

http://www.handwerk-special.de/ausgabe/20131207/#18

http://www.handwerk-special.de/ausgabe/20090429/#18

http://www.denk-mal-fachwerk.de/fileadmin/user_upload/Daten/PDF/Energetische_Optimierung_historischer_Bausubstanz_2011.pdf